Moderne Gartengestaltung

Starke Formen weich umschmeichelt

Privatgärten

Harmonische Gartengestaltung

Die Gartengestaltung orientiert sich an der polygonalen Architektur dieses Eigenheims. Die Polygonalität widerspiegelt sich in den abgerundeten Formen, die zwischen der starken Architektur des Hauses und der weichen Umgebung vermitteln. Wege aus Saibro, einem verfestigten Kiesbelag, lockern den Garten auf. Bäume wurden ganz gezielt nur an wenigen Stellen gepflanzt. Sie rahmen die gemütliche Lounge ein und schaffen Geborgenheit. Direkt bei der Lavendel- und Gräserböschung werden Gäste von einem hübschen «Pförtner» begrüsst – einer blühenden Magnolie.

Kontraste zwischen Garten und Haus

Wenn im Frühling das weisse Immergrün zu blühen beginnt, legen sich die feinen Blüten wie ein hauchdünnes Tuch über den Garten. Die Böschung wird von Lavendel geschmückt, über die eine Treppe von der Strasse hinauf zum Garten führt. Die feinen Blüten bilden zusammen mit den Ziergräsern ein lila Meer, das jeden Besucher mit seiner lieblichen Farbe empfängt. Oben angekommen, erhascht man einen ersten Blick auf das Haus. Und es wird deutlich: Faszinierende Kontraste sind es, die die Wirkung dieses Gartens ausmachen. Die Fassade kommt mit ihrer an oxidierte Metalle erinnernde Optik kühl, der polygonale Baukörper äusserst modern daher. Im Gegenzug wurde die Bepflanzung sehr schlicht und einheitlich, aber doch verspielt und locker-leicht gewählt. Verschiedene Ziergräser, Hortensien, kugelförmige Ilex-Sträucher und geschwungene Kieswege machen das Ambiente aus.

Die Kunst des Weglassens

Das besondere an diesem Garten sind die spannenden und starken Kontraste – und trotzdem herrscht absolute Harmonie. Der Leitgedanke „weniger ist mehr“ kommt besonders bei der zurückhaltenden Pflanzwahl und dem einheitlichen Farbenspiel zum tragen. Schliesslich wünschte sich die Bauherrschaft, dass der Garten ihren Kindern genügend Platz zum Spielen und Toben bietet. Das Dach der Garage, die sich unter dem Garten befindet, war der ideale Ort dafür: Hier befindet sich nun die grösste ebene Fläche – sogar gross genug zum Fussballspielen. Auch für den Sitzplatz, der für die Stabilität von Tischen und Stühlen mit grossformatigen Bodenplatten ausgelegt ist, fand sich gleich der richtige Ort: neben dem Hauseingang und neben der Küche. Das Leben draussen und drinnen lässt sich so ganz einfach verbinden.

Pflanzen

Bäume

• Amelanchier lamarckii (Kupfer-Felsenbirne)
• Magnolia soulangiana ‚Heaven Scent‘ (Magnolie)

Gehölze

• Ilex crenata Hecken und Kugeln (statt Buchs)
• Hydrangea macrophylla ‚Zebra‘ und ‚Zorro‘, Paeonia (Hortensie)

Stauden/Gräser

• Lavandula angustifolia ‚Hidcote‘ (Lavendel)
• Carex morrowii ‚Variegata‘ (Japan-Segge)
• Pennisetum orientale (Orientalisches Lampenputzergras)
• Vinca minor ‚Alba‘ (weisses Immergrün)
• Hosta (Funkie)
• Tiarella cordifolia (Herzblättrige Schaumblüte)

Zwiebelpflanzen

• Allium in 2 Sorten

Materialien

• Saibro (befestigter Kiesbelag)
• Grossformatige Betonplatten
• Betonstufen

Daten

Architekturbüro: L3P Architekten ETH FH SIA AG
GU: Duttweiler Bau GmbH

Dieses Objekt wurde ausgezeichnet mit dem Architekturpreis Best Architects 13 Award.

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